Eine „neue“ Form der Schule

VIELSEITIG LERNEN

Wir erfinden Schule nicht neu – sondern kombinieren bewährte Unterrichtsmethoden mit neuen Erkenntnissen. Unsere Schüler lernen bei uns mit Begeisterung, sowohl in Lerngruppen als auch im engen Kontakt zu den Lehrern. Wir unterstützen sie bei ihrem Lernfortschritt und fördern gleichzeitig Lebenskompetenzen.

JAHRGANGSÜBERGREIFEND UND GANZHEITLICH

Wir messen Kinder nicht nur an ihrem Alter, sondern an ihrer Entwicklung. Daher lernen unsere Schüler in jahrgangsübergreifenden Gruppen. So werden Themen nicht nur miteinander im Team erarbeitet, sondern auch voneinander gelernt. Um unseren Ansatz erfolgreich umsetzen zu können, bieten wir umfangreiche Betreuungszeiten an. Von 8:00 bis 16:00 Uhr finden bei uns abwechselnd Unterricht und verschiedene Aktivitäten statt.

Marianne Friedrich Direktorin

„Wir wollen, dass Lernen unter die Haut geht – und so einfacher im Kopf bleibt. Unsere Schüler lernen fürs Leben und nicht für die Schule.“

UNSER SPORTKONZEPT

Der Sportunterricht an der Freudberg Gemeinschaftsschule fördert die motorische Entwicklung der Schüler. Dabei gibt es an unserer Schule bauliche und logistische Gegebenheiten zu beachten.

Inhaltlich vermittelt unser Unterricht die von der Sportwissenschaft definierten koordinativen Fähigkeiten wie Gleichgewichts- oder Reaktionsfähigkeit. Koordinative Fähigkeiten helfen, Bewegungsvielfalt zu erreichen, Verletzungen zu vermeiden und Fertigkeiten zu entwickeln, die es braucht, um Sportarten (auch mit Geräten) zu erlernen. Im Vordergrund steht dabei immer das Spiel – ganz egal ob mit- oder gegeneinander.

Fast alle Abläufe unseres Sportunterrichts erfolgen spielerisch – damit bleiben wir nah an der Spiel- und Bereitschaftswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen und bieten den Schülern einen Anreiz, aktiv teilzunehmen und sich in das Geschehen einzubringen. Der Vorteil: Da das Erlernen von Bewegungen, Fertigkeiten, Regeln und Respekt im Spiel erfolgt, ist es uns möglich, weitgehend darauf zu verzichten, das Können der einzelnen Schüler abzufragen.

Sich verändernde Freizeitangebote und die Lebensumstände der heutigen Zeit führen dazu, dass viele Kinder immer weniger spielen. Deshalb ist es unser Anliegen, den Kindern Spielideen weiterzugeben, die sie auch in ihrer Freizeit aufgreifen können.

Unser Gebäude wurde ursprünglich nicht als Schulgebäude konzipiert. Deshalb verfügen wir derzeit über keine eigenen Sportanlagen – stattdessen nutzen wir die zahlreichen Möglichkeiten, die sich in unserer Umgebung bieten.

Der Sportunterricht erfolgt…

  • in städtischen Hallen des Bezirks (aktuell nutzen wir drei hochwertige Hallen), in der Halle der benachbarten schwedischen Schule (täglich verfügbar!).
  • auf Spielplätzen der Umgebung und im Volkspark (in einem Umkreis von einem Kilometer gibt es sieben moderne Spielplätze). Wir haben zu diesem Zweck eine Rollerflotte angeschafft, um noch mobiler sein zu können.
  • bei kommerziellen Anbietern (aktuell haben wir ein Kletter-, Trampolin- und Zirkusangebot, dazu den Verkehrsgarten, Schwimmen ab 3. Klasse). Weitere Angebote sind in Planung, aber noch nicht realisiert.

Als Ganztagsschule ist es für uns wichtig, neben dem Sportunterricht auch ein Bewegungs- und Spieleangebot zu schaffen, das auf dem eigenen Schulgelände stattfinden kann. Hier haben wir bereits mit der Umsetzung begonnen und sind zuversichtlich, unser Gebäude/Gelände schon bald attraktiver gestalten zu können.

Sport bei Freudberg – das bedeutet, tägliche, freudvolle Bewegung zum Spaß, zum Lernen, als Ausgleich und, um soziale Bindungen zu stärken!

UNSER MEDIENKONZEPT

Unsere Kinder wachsen in einer zunehmend medial geprägten Welt auf. Ihnen in dieser Welt Orientierung zu geben und sie zu befähigen, Medien zur Information, Kommunikation, kreativen Selbstentfaltung und Teilhabe an der digitalisierten Gesellschaft zu nutzen, aber auch Entwicklungen in diesem Bereich kritisch betrachten und sich ein eigenes, begründetes Urteil bilden zu können, sehen wir als eine wichtige Aufgabe unserer Schule an.

Medien verstehen wir dabei umfassend – analoge Medien wie Buch, Zeitung und Gemälde stehen gleichberechtigt neben den digitalen Welten des Internets und der Nutzung von Smartphone, Laptop und Computer. Die Medienbildung findet, in der Grundschule beginnend, in allen Fächern angebunden an die jeweiligen Fachdidaktiken statt. Technische Schwerpunkte und Coding werden im Sachunterricht und im Fach „Informationstechnische Grundlagen“ (ab Klasse 7) vermittelt, sowie als frei gewähltes Thema in Projektwochen. Offene Aufgabenstellungen bieten hierbei größtmögliche Differenzierungsmöglichkeiten.
Neben dem Umgang mit Standardsoftware werden auch der eigene Medienkonsum, Datensicherheit und Datenschutz, rechtliche Aspekte sowie Medienethik jeweils altersgerecht thematisiert.

Analoge Medien:
Neben regelmäßigen Bibliotheksbesuchen ab Klasse 1 wird derzeit eine eigene Schulbibliothek aufgebaut, die zum Lesen verführen soll. Neben verschiedenen Nachschlagewerken gibt es hier auch die Möglichkeit, am Computer zu recherchieren.
Regelmäßig kommen unsere Schüler in Kontakt mit Künstlern und nehmen an Ausstellungen und Workshops der vielfältigen Berliner Museumslandschaft teil. Eingebunden in fächerübergreifenden Unterricht werden (zeit-)geschichtliche Originalplätze und museale Rekonstruktionen (Museumsdorf Düppel) besucht.

Digitale Medien:
Ständig steht unseren Schülerinnen und Schülern eine 2:1 Ausstattung an digitalen Medien zur Verfügung, in der Grundschule sind dies iPads, in der Sekundarstufe Laptops. Alle Geräte können nach Bedarf auch in der anderen Stufe eingesetzt werden. Zusätzlich gibt es demnächst in den Grundschulklassen sowie an mehreren zentralen Orten innerhalb der Schule PC-Stationen. Zusätzlich können in der Sekundarstufe schülereigene Geräte in das WLAN der Schule, das in allen Räumen verfügbar ist, eingebunden werden.
Jeder Klassenraum ist mit einem interaktiven Whiteboard ausgestattet, ein mobiler Beamer ergänzt die unterrichtlichen Möglichkeiten. In der Sekundarstufe können VR-Brillen mit schülereigenen Smartphones genutzt werden. Unsere Schülerinnen und Schüler erhalten ab Klasse 4 eine persönliche Email-Adresse, die für schulische Zwecke genutzt werden kann. Ab der Sekundarstufe wird der Unterricht wesentlich über Office 365 organisiert – so werden unsere Schülerinnen und Schüler gut auf eine digitalisierte Arbeitswelt vorbereitet.
Als Standardsoftware setzen wir in der Sekundarstufe ausschließlich offene Software ein, die unsere Schülerinnen und Schüler auch zuhause auf einem eigenen PC oder Laptop kostenlos installieren können.
Längerfristig ist geplant, einen kleinen Maker Space und eine Coding-Gruppe als offenes Angebot für den Ganztag an der Schule zu etablieren.

Unsere Lehrkräfte bilden sich regelmäßig in Mikrofortbildungen innerhalb des Kollegiums und auf regionalen und überregionalen Tagungen fort, um immer auf dem neuesten Stand digitaler Didaktik zu bleiben.

GRUNDSCHULE

Basiswissen

Wir ermutigen unsere Schüler in der Grundschule selbstständig und forschend zu lernen. Auf diesem Wege lernen sie zu kommunizieren und sich zu verständigen. Neben Lesen, Schreiben und Rechnen sollen die Schüler Texte selbstständig erfassen und verstehen. Mehr dazu erfahren Sie in unserem pädagogischen Konzept.

Fremdsprachen

Bereits in der ersten und zweiten Klasse wird bei uns Englisch als zweite Sprache vermittelt – nicht als eigenes Fach, sondern in kindgerechter Form durch Lieder und Spiele. Ab der dritten Klasse beginnt dann der Englischunterricht nach dem Rahmenlehrplan.

Schulausstattung

Zur Förderung der digitalen Kompetenz der Kinder sind alle Klassen mit interaktiven Tafeln ausgestattet. Bei Bedarf kann ein digitales Klassenzimmer mit iPads oder Laptops eingerichtet werden. Zudem hat jeder Schüler ein schuleigenes Schließfach zur Verfügung, in dem es seine Arbeitsmaterialien unterbringen kann.

Arbeitsgemeinschaften

Unsere Arbeitsgemeinschaften sind Bestandteil der individuellen Förderung. Nach Wunsch und Talent haben unsere Schüler die Möglichkeit, sich an einer der folgenden AGs zu beteiligen:

  • Chor
  • Schulgarten
  • Spanische Tänze
  • Robotik
  • Arts and Crafts
  • Trampolin
  • Blockflöte

Die Arbeitsgemeinschaften variieren von Jahr zu Jahr.

Verpflegung

Gesunde Ernährung ist die Basis einer guten Entwicklung der Kinder. Im Morgenkreis wird gemeinsam gefrühstückt. Das Mittagessen wird gemeinsam mit den Pädagogen eingenommen. Wir haben die Möglichkeit auf spezielle Ernährungsweisen einzugehen.

Qualifikation und Leistungsbeurteilung

Entscheidend für den Lernerfolg ist ein kontinuierliches Feedback, das unseren Schülern schnell und unkompliziert erklärt, ob sie auf dem richtigen Weg sind. Dazu gibt es individuelle Vereinbarungen mit klaren Zielvorgaben für jeden. Die daran gemessenen Erfolge des eigenen Lernens werden statt durch die Vergabe von Schulnoten in halbjährlichen Bewertungs-/Feedbackgesprächen mit Lehrern, Eltern und Schülern dargelegt.

Im Falle eines Schulwechsels werden bei Bedarf Notenzeugnisse und Verbalbeschreibungen erstellt. Ab Klasse 9 werden Noten gegeben. Die Zeugnisse orientieren sich selbstverständlich an den staatlichen Vorgaben.

Rahmenlehrplan

Die von den Berliner Rahmenlehrplänen formulierten Kompetenzen stellen das Fundament für die Qualitätsentwicklung unserer Schule dar. Damit erkennen wir die Zielsetzung des Bildungs- und Erziehungsauftrags der Gemeinschaftsschule sowie die Richtlinien und Lehrpläne in vollem Umfang an. Mehr dazu erfahren Sie in unserem pädagogischen Konzept.

Was den Unterschied macht

Die Freudberg Schule sorgt für eine chancengerechte Entwicklung jedes Einzelnen in einer vielfältigen Schülerschaft, die unserer Berliner Gesellschaft entspricht. Wir ermöglichen die Teilhabe aller Beteiligten an Bildung, unabhängig von ihrer Herkunft, Hautfarbe, ihres Geschlechts, ihres sozialen und ökonomischen Status, Religion oder anderer Besonderheiten.

Differenzierte Lehrmethoden, individuelles Feedback und Lernen, ein breites Lehrangebot sowie ein strukturierter Tagesablauf mit aktiven Erholungsphasen sorgen für eine ganzheitliche Lern- und Lebenskultur.

SEKUNDARSTUFE 1

Basiswissen

Die Basis für die hinzukommenden Themen in der Sekundarstufe 1 bilden die in der Unterstufe erlernten Inhalte der Kernfächer Deutsch, Mathe und Fremdsprachen. Diese Kernfächer bleiben in der Sekundarstufe erhalten. Zudem legen wir an der Freudberg Schule Wert darauf, unseren Schülern einen verantwortungsvollen Umgang mit Medien aufzuzeigen. Im Zentrum steht wie in der Grundschule ein lebensnaher und anwendungsorientierter Unterricht.

Weiterhin sollen unsere Schüler über ein grundlegendes und nachhaltiges Konzeptwissen verfügen, dass ein fächerübergreifendes Denken ermöglicht. Das Konzeptwissen beinhaltet elementare fachspezifische Herangehensweisen, mit denen Aufgaben unter der jeweiligen Fachperspektive bearbeitet und erklärt werden können. Diese Methoden dienen der Wissenssammlung und -aufbereitung und schließlich der Erklärung von heutigen und früheren Alltagssituationen.

Fremdsprachen

Fremdsprachen sollen nicht nur im Unterricht eingesetzt, sondern auch im Alltag angewendet werden. Die Schüler haben beispielsweise im Rahmen eines einwöchigen Workshops ein Theaterstück auf Englisch eingeübt und anschließend aufgeführt. Zusätzlich bieten wir zweimal im Jahr „English for one day“ an und unterstützen unsere Schüler bei Auslands- und Sprachaufenthalten.

Neben Englisch wird ab Klasse 7 Spanisch als zweite Fremdsprache angeboten.

Forschendes Lernen

Die Schüler haben jede Woche mehrere Stunden in denen sie an ihrem selbst gewählten Thema arbeiten – „forschen“. Sie beschaffen sich Informationen, treffen Fachleute und erarbeiten eine Präsentation zu ihrem Thema und ihrer Fragestellung. Die Lehrer beraten die Schüler dabei.

Qualifikation und Leistungsbeurteilung

Die im Rahmenlehrplan festgelegten Ziele, Pflichtbereiche und Themen sind für uns selbstverständlich und verbindlich. Ihre Erarbeitung und Vermittlung findet auf vielfältige Art und Weise im Unterricht statt.

Ziel ist es allen Schülern einen möglichst hohen qualifizierten, staatlich anerkannten Abschluss (Berufsbildungsreife, Mittlerer Schulabschluss, Abitur in Planung) und damit eine Anschlussperspektive zu ermöglichen.

Bis einschließlich Klasse 8 gibt es regelmäßig ausführliche Bewertungs-/Feedbackgespräche zwischen Schülern, Lehrern und Eltern statt, in denen die Persönlichkeitsentwicklung, der Lernfortschritt und der Wissens- und Kompetenzstand besprochen werden. Ab Klasse 9 gibt es zusätzlich Noten nach dem 15-Punkte-System. Wenn Schüler die Schule vorzeitig verlassen, so erhalten sie selbstverständlich ein Notenzeugnis.

Was den Unterschied macht

Die methodisch vielseitige Form des Lernens und Lehrens an der Freudberg Schule stärkt bei jedem Schüler den Willen Leistung zu erbringen sowie sich mit herausfordernden, als auch realisierbaren Aufgaben auseinanderzusetzen. Dem Alter und der Persönlichkeit angemessen unterstützen wir damit die Ausbildung von Kompetenzen für das ganze Leben. Wir fördern eine hohe Lernbereitschaft, auch bei komplexen und schwierigen Inhalten.

Die Freudberg Schule ist für alle Beteiligten eine demokratische Schule. Zu allen die Schüler betreffenden schulischen Fragen und Aufgaben haben sie die Möglichkeit gehört zu werden. In möglichst vielen organisatorischen, inhaltlichen und methodischen Fragen oder Aufgaben in der Schule können unsere Schüler mitsprechen und aktiv mitentscheiden.

Team- und Projektarbeit sowie Praxis-Projekte im erweiterten Schulumfeld regen an, früh Verantwortung zu übernehmen und helfen unseren Schülern dabei, sich früh beruflich zu orientieren. Dazu werden Kooperationen mit Unternehmen und Wirtschaftsverbänden angestrebt.

VOM KINDERGARTEN BIS ZUM ABITUR

Der Wunsch der Freudberg Gemeinschaftsschule ist es die Kinder von der Kita bis zum Abitur begleiten zu können. Die Einrichtung eines angeschlossenen Kindergartens sowie einer eigenen Abiturstufe ist ein perspektivischer Plan.